Wie das Wirtschaftsmagazin "International Business Times" berichtet, soll in den kommenden Tagen die Übernahme von Inter Mailand durch den PIF besiegelt werden. Angeblich soll der saudi-arabische "Public Investment Fund" mit einem Anteilspaket von rund 866 Millionen Euro zum Mehrheitsaktionär werden.
Die aktuellen Besitzer der "Nerazurri", die chinesische Suning Holdings Group, sucht schon länger nach weiteren Investoren. Denn den amtierenden Meister und Tabellenführer der Serie A plagen schon länger massive Geldprobleme. Allein in der abgelaufenen Saison, in der man sogar den "Scudetto" feierte, handelte sich der Klub einen Verlust von knapp 300 Millionen Euro ein. Starspieler wie Romelu Lukaku (zu Chelsea) und Achraf Hakimi (zu PSG) musste man deswegen ziehen lassen.
Mit der Übernahme durch den PIF würde Inter auf einen Schlag zu einem der reichsten Klubs der Welt werden. Diese Wandlung hat bereits Newcastle United erfahren. Der krisengebeutelte Traditionsklub aus dem Nordosten Englands wurde erst im Herbst dieses Jahres vom selben Fonds übernommen. Laut "International Business Times" soll auch Olympique Marseille im Visier der Saudis sein – und ein ungenannter brasilianischer Klub ebenfalls.