Wirecard meldet Insolvenz an

Ein Bilanzskandal in Millionenhöhe wurde dem Unternehmen zum Verhängnis.
Ein Bilanzskandal in Millionenhöhe wurde dem Unternehmen zum Verhängnis.picturedesk.com
Nach dem milliardenschwerem Bilanzskandal muss der deutsche Finanzdienstleister "Wirecard" Insolvenz anmelden.

Wirecard steht vor der Pleite. "Der Vorstand der Wirecard AG hat entschieden, für die Wirecard AG beim zuständigen Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung zu stellen", hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Es werde geprüft, ob auch Insolvenzanträge für Wirecard-Töchter gestellt werden müssen. Die Wirecard-Aktie wurde für 60 Minuten vom Handel ausgesetzt.

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Wirecard geriet wegen eines Bilanzskandals in Milliardenhöhe in die Negativ-Schlagzeilen. Der Auslöser waren 1,9 Milliarden Euro, die bei "Wirecard" in der Bilanz aufschienen, aber nach eigenen Angaben mit "überwiegender Wahrscheinlichkeit" nicht existieren. 

Der zurückgetretene Chef Markus Braun wurde kurzzeitig festgenommen. Gegen Kaution in Höhe von fünf Millionen Euro wurde der Wiener aber aus der Untersuchungshaft entlassen.

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