Wirre Wurst-Rede von Pilz sorgt für Gelächter

Die Debatte rund um die Parteispenden im Parlament kann auch lustig sein: Bei Peter Pilz ging es um Würste und Dackel.
Selten kommt es vor, dass Abgeordnete über alle Parteien hinweg nicht anders können, als bei einer Rede eines Kollegen laut zu lachen. Meist geht es ja ernst zu, im Hohen Haus.

Peter Pilz hat es am Mittwoch aber geschafft, das Thema Parteienfinanzierung mit einer minutenlangen Metapher so darzustellen, dass auch die eigentlich von ihm kritisierten ÖVP- und NEOS-Mandatare schmunzeln mussten.

Würste über Würste



CommentCreated with Sketch.29 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Seine Vorrednerin Irmgard Griss (NEOS) hat damit begonnen, sie sprach im Zusammenhang mit Parteispenden von Dackeln und Knackwürsten.

Pilz setzte das fort. Es sei nicht das Problem, wenn eine Partei (ein Dackel) eine Wurst (eine Spende) bekomme. Aber wenn ein einziger Dackel (die NEOS) von einem Spender eine derart große Wurst erhalten würde, dass er davon allein satt wird, dann entstehe eine Abhängigkeit.

Fast sieben Minuten blieb Pilz in seiner Metapher und sprach über Großwürste, türkise Salat-Dackel und Wurstverstecke.

Es gehe um das große österreichische Grundproblem: "Wie geht der Dackel mit der Wurst um, wie handeln wir bei Wurstmissbrauch?", fragte Pilz.

+++ Die gesamte Diskussion rund um die Parteispenden HIER im Live-Ticker +++

Sehen sie selbst im Video (oben) was er damit genau gemeint hat. Auf Twitter wird die Rede jedenfalls mit "witzigste Rede des Jahres", "Ich sterbe vor Lachen", "Pilz liefert gerade 1A-Kabarett", kommentiert.

(csc)

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