Wirte machen gegen den Entwurf zum neuen Tabakgesetz mobil - und holen sich dafür gewichtige Unterstützung: Promi-Gastronomen, die Wirtschaftskammer und Rechtsanwalt Ainedter.
Wirte machen gegen den Entwurf zum neuen Tabakgesetz mobil – und holen sich dafür gewichtige Unterstützung: Promi-Gastronomen, die Wirtschaftskammer und Rechtsanwalt Ainedter.
300.000 Unterschriften haben die Gastwirte gesammelt, alleine 100.000 in der Vorwoche. Sie fordern, dass alles beim Alten bleibt, kein generelles in der Gastronomie kommt. Am 28. April wird ihre Initiative "Rauchzeichen setzen" vor dem Parlament demonstrieren. "Sollte die Politik nicht einlenken", sagt Heinz Pollischansky, Betreiber mehrerer Wiener Lokale, "dann fordern wir eine Volksbefragung." Denn es reiche.
"100 bis 150 Millionen Euro wurden in Umbauten investiert, um gesetzeskonforme Nichtraucherbereiche zu schaffen", sagt WKO-Gastronomie-Obmann Helmut Hinterleitner. Für das generelle Rauchverbot müsse man nun für "zu geringe Entschädigungen" erneut umbauen.
Viele Wirte könnten sich das nicht leisten. Und: "Wir haben in Österreich keine Ganzjahres-Schanigarten- Regelung. Es wird Anrainer-Beschwerden hageln, wenn die Gäste zum Rauchen hinausgehen", so Peter Dobcak vom Wirtschaftsbund. Jurist Ainedter unterstützt die Wirte als "bekennender Raucher, der sich nicht von Gesetzen, die einem das Leben versauen", gängeln lasse. Sind Sie für eine Volksbefragung?