Hiobsbotschaft für die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2026! Abwehrchef Nico Schlotterbeck muss das Turnier vorzeitig beenden.
Wie mehrere deutsche Medien berichten, hat sich der Innenverteidiger von Borussia Dortmund beim 2:1-Erfolg gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Die Diagnose wurde nach weiteren Untersuchungen im DFB-Quartier bestätigt. Damit ist die Weltmeisterschaft für den 26-Jährigen beendet.
Schlotterbeck war bereits in der 13. Minute nach einem unglücklichen Zweikampf umgeknickt. Trotz großer Schmerzen biss er zunächst auf die Zähne und spielte bis zur Pause weiter. Erst danach wurde er ausgewechselt.
Für Teamchef Julian Nagelsmann ist der Ausfall ein schwerer Schlag. Schlotterbeck war in der Innenverteidigung gesetzt und zählte zu den wichtigsten Stützen der deutschen Mannschaft. Eine Nachnominierung ist laut FIFA-Reglement nicht mehr möglich. Deutschland muss den Rest des Turniers daher mit einem verkleinerten Feldspieler-Kader bestreiten.
Die Ausfallzeit soll mindestens acht Wochen betragen. Damit verpasst Schlotterbeck nicht nur die verbleibenden WM-Spiele, sondern wird auch Borussia Dortmund länger fehlen.