Cristiano Ronaldo hat sich nach dem enttäuschenden WM-Auftakt Portugals erstmals zu Wort gemeldet. Nach dem überraschenden 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo zeigte sich der Superstar zwar frustriert, gleichzeitig aber auch kämpferisch. Währenddessen wächst die Kritik an Portugal und seinem Kapitän.
So hatte sich Ronaldo den Start in die Weltmeisterschaft nicht vorgestellt. Während sein langjähriger Rivale Lionel Messi beim 3:0-Sieg Argentiniens gegen Algerien mit einem Hattrick glänzte, blieb der portugiesische Teamkapitän blass.
Portugal, das vor dem Turnier offen vom WM-Titel sprach, tat sich gegen Außenseiter DR Kongo über weite Strecken schwer. Die Mannschaft wirkte ideenlos, Ronaldo kam kaum zur Geltung. Gerade einmal 25 Ballkontakte standen am Ende für den 41-Jährigen zu Buche – sogar Torhüter Diogo Costa war häufiger am Ball. Zudem vergab Ronaldo in der zweiten Halbzeit eine aussichtsreiche Gelegenheit.
Nach dem Schlusspfiff war dem Stürmerstar die Enttäuschung deutlich anzusehen. Besonders schmerzhaft: Aus dem Fanblock der Kongolesen hallten immer wieder "Messi! Messi!"-Sprechchöre durch das Stadion.
Zunächst wollte sich Ronaldo nicht äußern. Wenige Stunden später meldete er sich dann auf Instagram. Zu einem Foto aus der Partie schrieb der Portugiese: "Es war nicht der Start, den wir uns gewünscht haben, aber es ist noch lange nicht vorbei. Kopf hoch und den Fokus auf das nächste Spiel richten."
Den Optimismus des Routiniers teilen allerdings nicht alle. In Portugal fiel die Reaktion von Medien und Experten deutlich kritischer aus. Dabei stellte der Superstar sogar einen Rekord auf , er war beim Spiel gegen den Kongo mit 41 Jahren und 132 Tagen der älteste Feldspieler der je bei einer WM spielte.