Gemeinsam mit den Bundesländern möchte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) beim "Öffnungsgipfel" am Mittwoch die nächsten Öffnungsschritte vereinbaren. "Wir wollen so viel Freiheit als möglich den Menschen zurückgeben, die ihnen das Coronavirus genommen hat", betonte Nehammer im ORF-Radio.
Aber trotz der bevorstehenden Öffnungen und Lockerungen der Maßnahmen bleibt die Virus-Lage in Österreich ernst, denn die Zahl der Neuinfektionen befindet sich weiter auf einem erhöhten Niveau. So wurden etwa alleine am gestrigen Sonntag rund 26.000 neue Corona-Fälle registriert.
Und wie sieht die Situation am Montag aus? Wie "Heute" erfuhr, hat es österreichweit in den letzten 24 Stunden erneut insgesamt 24.565 Neuinfektionen und 20 Tote gegeben. Zum Vergleich: vor einer Woche, am 7. Februar, waren es 27.299 Corona-Fälle gewesen.
Burgenland: 655
Kärnten: 1.565
Niederösterreich: 5.340
Oberösterreich: 4.503
Salzburg: 1.203
Steiermark: 2.955
Tirol: 1.721
Vorarlberg: 1.446
Wien: 5.477
Bisher gab es in Österreich 2.299.229 positive Testergebnisse. Mit Stand 14. Februar (9.30 Uhr) sind österreichweit 14.392 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 1.969.374 wieder genesen. Derzeit befinden sich 2.141 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 197 auf Intensivstationen betreut.
Der Betrieb des Dashboards des Gesundheitsministeriums erfolgt durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und ist unter "covid19-dashboard.ages.at" abrufbar. Das Dashboard bezieht seine Daten ausschließlich aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS). Das EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird.
Das Bundesministerium für Inneres erhebt die Zahlen im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements über tägliche Einmeldungen aus den Bundesländern. Diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind.