Wohl doch keine Kürzung bei Kinderbetreuung

Juliane Bogner- Strauß (ÖVP/ Frauen und Familie)
Juliane Bogner- Strauß (ÖVP/ Frauen und Familie)Bild: picturedesk.com
Die Regierung dementiert es noch, inoffiziell sickert aber bereits durch, dass die Länder bei den Verhandlungen zum Kinderbetreuungsgeld Erfolg hatten.
Das lange Gezerre um die Gelder für Kinderbetreuung wird am Freitag zu Ende gehen. Die Bundesländer stritten seit Monaten mit Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP), um Kürzungen zu verhindern.

Doch keine Kürzungen

Dies scheint ihnen nun gelungen zu sein, wie die "APA" unter Berufung auf inoffizielle Quellen berichtet. Die Regierung wollte zunächst 30 Millionen Euro weniger an die Länder zahlen. Diese hätten mit 110 statt 140 Millionen Euro für den Kindergartenausbau, das Gratis-Kindergartenjahr und die sprachliche Frühförderung auskommen sollen.

Ministerin Bogner-Strauß rechtfertigte das damit, dass der Bedarf für Drei- bis Sechsjährige bereits gedeckt sei. Damit stieß sie selbst in der eigenen Partei auf Unverständnis.

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Am Freitag will die Regierungsspitze in einem Kindergarten in Niederösterreich die Einigung präsentieren. Bei der hochrangig besetzten Pressekonferenz wird nicht nur Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner anwesend sein, sondern auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ).



Noch wird dementiert

Dass sich die Länder durchgesetzt haben und es nun doch keine Kürzungen geben wird, wird offiziell noch dementiert. Inoffiziell bestätigen jedoch mehrere Quellen, dass es bei 140 Millionen Euro für die Länder bleiben und nicht gekürzt wird. (red)

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