Politik

Wohnen 82% zu teuer: Das fordern die Bürger

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:10

Fast täglich überbieten sich die Parteien mit neuen Vorschlägen zum Wohnen. "Heute" hat den Maßnahmen-Dschungel durchforstet und die Bürger via Karmasin Motivforschung dazu befragt. Ergebnis: Verlangt wird ein Mix aus Ideen von SPÖ, ÖVP und Grünen.

Fast täglich überbieten sich die Parteien mit neuen Vorschlägen zum Wohnen. "Heute" hat den Maßnahmen-Dschungel durchforstet und die Bürger via Karmasin Motivforschung dazu befragt. Ergebnis: Verlangt wird ein Mix aus Ideen von SPÖ, ÖVP und Grünen.

Nur 14 % der Österreicher finden, dass "die Wohnkosten im Verhältnis zum Einkommen und anderen Preisen angemessen sind". 82 % der 800 Befragten beurteilen den Anstieg der Mieten, Betriebskosten, Eigentumspreise und Gebühren als zu hoch (keine Angabe: 4 %). Was aber soll die Politik tun? Zehn Maßnahmen wurden den Befragten in einer zweiten Umfrage vorgelegt.

Ergebnis: Für 87 % ist Transparenz in Mietverträgen am wichtigsten. Versteckte Kosten sollen unmöglich gemacht werden. Justizministerin Karl (VP) ist gefordert. 85 % fordern die Zweckbindung der Wohnbaumittel. Die Länder sollen Steuergeld also zwingend für Wohnungen ausgeben, wie SPÖ und immer weitere Teile der ÖVP wollen.

Keine Mietvertragsgebühren soll für die erste Wohnung anfallen, sagen 78 %. Die von den Grünen ins Spiel gebrachte Mietobergrenze befürworten drei von vier Österreichern. Ebenso viele (76 %) sagen: "Maklerprovision soll der Vermieter zahlen, nicht der Mieter."

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen