Der FC St. Pauli und der 1. FC Heidenheim sind aus der Bundesliga abgestiegen. Während St. Pauli am letzten Spieltag gegen Wolfsburg mit 1:3 verlor, musste sich Heidenheim Mainz mit 0:2 geschlagen geben. Große Enttäuschung herrscht auch bei Hoffenheim mit Trainer Christian Ilzer, das mit einer 0:4-Pleite in Gladbach die Champions League verpasste.
Für St. Pauli endete das Bundesliga-Gastspiel nach nur zwei Jahren bitter. Die Hamburger standen am letzten Spieltag enorm unter Druck, ließen aber erneut zu viele Chancen ungenutzt. Wolfsburg zeigte sich dagegen eiskalt. Konstantinos Koulierakis brachte die Gäste in der 37. Minute in Führung, Abdoulie Ceesay traf in der 57. Minute zwar zum Ausgleich und sorgte kurzzeitig für Hoffnung am Millerntor, doch ein Eigentor von Keeper Nikola Vasilj (64.) und der Treffer von Dzenan Pejcinovic (80.) machten alles klar. Besonders bitter: St. Pauli war lange ebenbürtig, scheiterte aber wie so oft in dieser Saison an der Chancenverwertung. Wolfsburg rettete sich mit dem Sieg zumindest in die Relegation.
Auch für den 1. FC Heidenheim nahm der letzte Spieltag ein bitteres Ende. Das Team von Trainer Frank Schmidt verlor gegen Mainz 0:2 und steigt nach drei Jahren Bundesliga wieder ab. Dabei hatte der Klub mit einer starken Aufholjagd in den vergangenen Wochen noch einmal Hoffnung geschöpft. Mainz machte jedoch früh klar, dass es keine Geschenke geben würde. Philipp Tietz brachte die Gäste bereits in der 7. Minute in Führung, Nadiem Amiri erhöhte noch vor der Pause in der 43. Minute.
Heidenheim stemmte sich gegen die Niederlage, hatte durch Marvin Pieringer (29.) und Jan Schöppner (51.) Pech mit zwei Aluminiumtreffern, brachte den Ball aber nicht über die Linie. Damit endet das Bundesliga-Märchen des kleinen Klubs von der Ostalb vorerst. Immerhin bleibt Trainer-Urgestein Frank Schmidt an Bord und führt den Verein auch in der 2. Liga weiter.
Große Enttäuschung herrscht auch bei Hoffenheim. Die TSG mit Trainer Christian Ilzer verpasste am letzten Spieltag die Champions League und musste sich nach einer 0:4-Pleite bei Borussia Mönchengladbach mit der Europa League begnügen. Ausgerechnet Haris Tabakovic wurde dabei zur Schlüsselfigur. Die Hoffenheim-Leihgabe traf in der 23. Minute gegen seinen Stammverein und leitete die klare Niederlage ein.
Zuvor hatte Hugo Bolin Gladbach bereits in der 14. Minute in Führung gebracht. Kevin Diks erhöhte in der 81. Minute, Robin Hack traf in der Nachspielzeit (90.+1) zum Endstand. Besonders bitter: Hoffenheims Tim Lemperle sah direkt nach Wiederbeginn Gelb-Rot (46.) und machte die Aufholjagd endgültig unmöglich.