Tierischer Ratgeber

Womit locke ich die Tierwelt in meinen Garten?

Wenn es summt, brummt, zwitschert, keucht und fleucht ist der eigene Garten eine richtige Oase an Leben. Womit du die Tierwelt anlockst liest du hier.

Heute Tierisch
Womit locke ich die Tierwelt in meinen Garten?
Wie kann ich welche Tiere im Garten anlocken? 
©iStock, Montage Heute

Der eigene Garten soll natürlich auch der Tierwelt gefallen, denn was gibt es schöneres, wenn die Vögel im Frühling in deinen Bäumen nisten, die Bienen sich am eigenen Flieder tummeln und sogar die Eichhörnchen über die Terrasse hopsen, weil der Nussbaum ein All-you-can-eat-Mittagsbuffet bietet? Wo allerdings das Platzangebot keine Bäume und nur wenige Sträucher zulässt, kann man auch nachhelfen um Gäste generell in den Garten zu locken, oder die Frequenz noch zu erhöhen. 

    Let's Rock and Squirrel
    Let's Rock and Squirrel
    South West News Service Ltd / Action Press / picturedesk.com

    Vögel

    Vögel werden sich, abgesehen von Insekten, prinzipiell am Häufigsten in deinem Garten aufhalten. Hier muss man unterscheiden, ob das Vogerl lieber Samen und Früchte, oder lebende Kost bevorzugt. Beim Vegetarier ist es freilich einfacher für Sonnenblumenkerne und Haferflocken zu sorgen, aber man kann durchaus auch im Handel Mehlwürmer kaufen, die für Amsel und Drossel besonders verlockend sind. Auch Rosinen werden gerne schnabuliert und sorgen für Abwechslung am Speiseplan. 

    Schmetterlinge und Bienen

    Ohne Schmetterlinge und Bienen wäre die Welt ein trostloser Ort, immerhin sorgen diese exzellenten Bestäuber für eine blühende Flora und sollten deshalb in jedem Garten herzlich willkommen geheißen werden. Mit Pflanzen wie Lavendel, Sonnenblumen, Flieder und auch Wildblumen lockt man diese fleißigen Insekten gerne an und wer keinen perfekten Zierrasen bevorzugt, sondern auch die Gänseblümchen, den Löwenzahn und die Brennnesseln temporär stehen lässt, macht diesen wichtigen Tieren eine besondere Freude. 

    Folgende Blumen sind für Schmetterlinge unwiderstehlich:

      Blaukissen
      Blaukissen
      Getty Images/iStockphoto

      Eichhörnchen

      Eines der wohl niedlichsten Wildtiere will man in seinem Garten nicht missen, denn den kleinen Puschels könnte man stundenlang beim Schabernack-treiben zusehen. Wer einen großen Nussbaum sein Eigen nennt, hat hier natürlich Heimvorteil - da die bevorzugte Nahrung auch gleich am "Spielplatz" hängt. Aber auch ein Haselnussstrauch kann zum Fixpunkt eines Eichhörnchens in der Nachbarschaft werden. Wer weder das eine noch das andere gepflanzt hat, kann auch einfach Nüsschen, Samen und Kerne an einen geschützten Platz auf die Wiese streuen, um die Eichhörnchen anzulocken. Hier sollte man nur darauf achten, dass die Hauskatze den Puschel nicht jagen kann. 

      Im Winter sollte man sowieso den Hörnchen über die harten, gefrorenen Monate helfen und eine Futterstation einrichten.

      Igel

      Igel sind nachtaktiv und man sollte sich gut überlegen, ob der Igel überhaupt die Chance hat von draußen in den Garten zu gelangen, ohne dicht befahrene Straßen überqueren zu müssen. Falls du jedoch weißt, dass sich Igel gerne in deinem Garten aufhalten, kannst du mit einem Schälchen Katzenfutter - oder eigens produziertem Igelfutter aus dem Handel - dafür sorgen, dass der kleine Stachelbert auch bleibt.

        Im Herbst beginnt für die kleinen Igel die verstärkte Futtersuche vor dem Winterschlaf. 
        Im Herbst beginnt für die kleinen Igel die verstärkte Futtersuche vor dem Winterschlaf.
        Getty Images/iStockphoto
        red
        Akt.