World of Warriors im Test: Prügeleien im Comic-Look

Die größten Krieger der Geschichte kämpfen im eigentlichen Mobile Game World of Warriors nun auf der PlayStation 4 um die Vorherrschaft.
Wikinger, Samurais oder Spartaner, so gut wie jede legendäre Kämpfer-Gruppierung ist im neuen Titel des Entwicklerstudios Virtual Toys zu finden. Mit passenden Waffen und Spezialangriffen versteht sich. Gespielt wird nicht primär im doch vorhandenen Singleplayer, sondern vor allem mit bis zu vier Spielern im lokalen Koop-Modus oder über Online-Matches. Ein klassischer Multiplayer-Titel also.

Wem das Konzept bekannt vorkommt oder wer die bildschöne Comic-Grafik sieht, erinnert sich vielleicht daran, dass World of Warriors bereits 2014 als Mobile Game erschienen ist. Dass nun, vier Jahre später, der Sprung auf die Konsole passiert, ist fast ein Ausnahmefall. Werden umgekehrt doch immer mehr Konsolengames nach erfolgreichen Start auch auf Mobilgeräte portiert.

Dem Eindruck, ein Mobile Game vor sich zu haben, kann sich World of Warriors auf der PS4 aber sowieso nicht entziehen. Die Gestaltung ist nett, die Start-Videosequenz auch, aber alles erinnert an Mobile-Gaming: ein Tutorial bei dem man die Steuerung mit nur wenigen Button-Drücken lernt, eine isometrische Kartenansicht mit ein paar Interaktionsmöglichkeiten oder eine Art übersichtliches Inventar am Bildschirmrand beispielsweise.

Einfachheit und Abwechslung

Was World of Warriors bei der kaum vorhandenen Story vermissen lässt, holt es bei den Kämpfern wieder herein. Da präsentiert sich jeder Held ganz individuell, verfügt über ein Element sowie Stärken und auch Schwächen. Hier ist etwas Taktik gefragt, denn ein Wasser-Gegner macht unserem Feuer-Helden schnell den Gar aus, auch wenn unsere Stärke im Nahkampf liegt. Wäre diese Möglichkeiten nicht genug, gibt es auch noch vier Seltenheitsstufen der Helden bis hin zu "Legendär".

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CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Wie für ein Rollenspiel typisch können die Figürchen auch gelevelt werden und offenbaren so neue Angriffsfähigkeiten und Attacken. Gekämpft wird simpel: Der Spieler wählt je nach Spielfigur schwache oder starke Angriffe aus und streut immer mal wieder eine Element-Attacke ein, wenn sich diese aufgeladen hat. Auf Knopfdruck wird auch geblockt, wer dennoch getroffen wird, kann zumindest auf die dadurch generierte Spezialattacke als letzte Rettung hoffen.

Motivation bleibt auf der Strecke

Die Kämpfe selbst sind auch Mobile-gerecht gestaltet: sie beginnen zur Spielermotivation extrem einfach, ziehen dann in der Schwierigkeit an und werden gegen Ende zwar härter, aber nie extrem knifflig. Dabei geht auch einiges an Motivation verloren, ein etwas unvorhersehbarer Ablauf hätte dem Spiel wohl gut getan. Auch das Fortkommen geschieht fast immer gleich: Kampf gewinnen, neues Gebiet freischalten, neuen Kampf starten. Abwechslung kommt aber durch nett gestaltete Boss-Kämpfe auf.



Wer Mobile Games generell links liegen lässt, wird wohl auch mit World of Warriors nicht wirklich warm werden. Auch, weil der Singleplayer-Modus eher mau ausgefallen ist. Gerade bei Partien im Freundeskreis macht die Prügelei aber jede Menge Spaß. Das Kampfsystem selbst ist leicht erlernbar und bietet trotzdem taktische Finesse, das wahre Highlight des Titels ist aber die bildschöne und witzige Comic-Grafik mit den liebevoll gestalteten Kämpfern und Gebieten.

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