Wow! Deshalb sollte man Goldfische nicht aussetzen

Die Österreicher lieben ihre Aquarien mit den Goldfischen.
Die Österreicher lieben ihre Aquarien mit den Goldfischen.Getty Images/iStockphoto
Der Goldfisch zählt mitunter zu den beliebtesten Haustieren der Österreicher. Wenn man sich aber sattgesehen hat, landet er oft im nächsten Gewässer.

Sie schillern hübsch, sind mit wenig Platz zufrieden und die Anschaffungs- und Erhaltungskosten sind überschaubar. Kein Wunder also, dass wir Österreicher einen Narren an den kleinen Goldfischen gefressen haben. Leider kommt es aber des Öfteren vor, dass die Zierfische früher oder später im nächsten Gewässer landen, wenn man sich an ihnen sattgesehen hat und das Aquarium nicht mehr pflegen möchte. Und dort beginnt dann das Problem...

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Aus klein wird sehr groß

Jüngste Meldungen aus der Stadt Burnsville im US-Bundesstaat Minnesota zeigen Bilder, wie groß und stattlich der ehemals kleine Goldfisch in freier Wildbahn werden kann. Bis zu zwei Kilo schwer und 30 Zentimeter groß haben sie innerhalb kürzester Zeit den Umfang eines Footballs und werden zur Gefahr der heimischen Pflanzen- und Tierwelt. 

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Gewusst? 

Goldfische sind durchaus robust und können bis zu 25 Jahre alt werden. 

Vielfraß und Vermehrer

Selbst wenn man es gut meint und dem Goldfisch "Hansi" die Freiheit schenken möchte, so hat "Hansi" in Seen und Teichen einfach nichts verloren. Er wird sich rasant vermehren und heimische Arten schnell verdrängen. Außerdem trägt er zu einer schlechteren Wasserqualität bei, weil er gerne Pflanzen entwurzelt. Laich und Larven von Amphibien zählen für den Goldfisch zu einer Delikatesse - man sieht also, dass sie das empfindliche Ökosystem (zer)stören. 

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