Peter Stöger startet am Montag beim Trainingsstart in die Mission Rapid. Der neue Trainer der Hütteldorfer äußerte sich vor Beginn der Saison im Interview mit der "Krone" über die kommenden Aufgaben, die ihn und Rapid erwarten werden. Er äußerte sich auch zur Personalie Marko Arnautovic, die in letzter Zeit immer wieder mit Rapid in Verbindung gebracht wurde.
Stöger möchte den Spielern in der Vorbereitung "Struktur und Sicherheit geben". Angesprochen darauf, dass mit Thomas Sageder nur eine Personalie in seinem Team "neu" ist sagt Stöger: "Ich hätte mehr verändern können. Aber ich bin ein Freund davon, mir selbst ein Bild zu machen. Thomas war eine bewusste Entscheidung. Er hat schon viel erlebt, aber noch nie mit mir zusammengearbeitet, weiß nicht, wie ich denke. So haben wir drei Blickwinkel: vom bestehenden Staff, vom Thomas und von mir."
In der ersten Cuprunde kommt es für Rapid zum Duell mit Wacker Innsbruck, für Stöger kein leichtes Los: "Es hätte einfachere Aufgaben gegeben, aber keine spannendere. Mich freut es, dass sich der Klub konsolidiert hat. Wir wollen es schaffen, dass Rapid auf den Tivoli kommt und die Hütte ist voll."
Angesprochen auf einen potenziellen Transfer von Marko Arnautovic zu Rapid sagt er mit einem Augenzwinkern: "Der Wiederverkaufswert wird für uns nicht wahnsinnig hoch sein. Spaß beiseite. Er würde uns natürlich helfen, unsere Scorerwertung nach oben schrauben. Aber ich gehe davon aus, dass er finanziell bessere Angebote haben wird, er eine andere Idee hat."