Wullowitz: Rotes Kreuz trauert um Mitarbeiter

Das Rote Kreuz trauert um David H., jenen Mann, der am Freitag seinen Verletzungen aus der Wullowitzer Messerattacke erlegen ist.
Am Montag stach der mutmaßliche Täter Jamal A. in Wullowitz im Streit zweimal zu. Sein erstes Opfer, ein 32-jähriger Betreuer der Asylunterkunft, überlebte zunächst schwerverletzt. Auf der Flucht wurde ein Altbauer (63) getötet.

Wie das Kepler Uniklinikum in Linz am Freitag bestätigte, ist nun auch der 32-Jährige seinen Verletzungen erlegen. Bei ihm handelte es sich um den Rot-Kreuz-Mitarbeiter David H. Während die Polizei nun wegen zweifachen Mordes ermittelt, haben sich am Freitag auch die Kollegen des getöteten Rot-Kreuz-Mitarbeiter zu Wort gemeldet.

„Wir bedauern den Tod unseres Mitarbeiters David H. Unser ganzes Mitgefühl gehört seiner Familie, seinen Angehörigen, seinen Kollegen, Freunden und Weggefährten", reagiert der Präsident des oberösterreichischen Roten Kreuzes Walter Aichinger betroffen auf die Nachricht, dass der langjährige Rotkreuz-Mitarbeiter am 18. Oktober im Krankenhaus den Kampf gegen seine schweren Verletzungen verlor.

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"Botschafter der Rotkreuz-Idee"



Im Statement des Roten Kreuzes wird H.s Einsatz in der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft in Wullowitz gewürdigt. Er sei durch sein Engagement regionaler Ansprechpartner sowie "Botschafter der weltweiten Rotkreuz-Idee" gewesen, der bis zu seinem tragischen Ableben die verbindende Kraft der Menschlichkeit verkörperte.

Im Schreiben wird auch betont, dass Bewohner der Flüchtlingsunterkunft helfend eingeschritten sind und der mutmaßliche Täter kein Bewohner der Unterkunft war. Den Angriff auf einen ihrer Mitarbeiter verurteilte das Rote Kreuz als einen Angriff auf die "völkerverbindenden Idee des des Roten Kreuzes mit den dahinterstehenden humanitären Grundsätzen und Werten".





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