Acht Tage nach dem verheerenden Erdbeeben in Nepal arbeiten die Rettungsmannschaften immer noch auf Hochtouren. Kraft geben ihnen Erlebnisse wie am Sonntag als drei Menschen aus den Trümmern in einer entlegenen Ortschaft gerettet wurden. Die Zahl der Todesopfer steigt indes immer weiter.
Acht Tage nach dem verheerenden Erdbeeben in Nepal arbeiten die Rettungsmannschaften immer noch auf Hochtouren. Kraft geben ihnen Erlebnisse wie am Sonntag als vier Menschen aus den Trümmern in einer entlegenen Ortschaft gerettet wurden. Die Zahl der Todesopfer steigt indes immer weiter.
Bei den Überlebenden soll es sich um zwei Frauen und zwei Männer handeln, die aus den Überresten eines Lehmhauses gerettet wurden. Einer der geretteten Männer soll 101 Jahre alt sein. Im Ort Kerabari, aus dem das Wunder gemeldet wurde, wurden rund 90 Prozent aller Häuser zerstört.
Auch wenn solche Erlebnisse Hoffnung machen, sinkt die realistische Chance Überlebende zu finden immer weiter. Nur die Zahl der Todesopfer steigt unaufhörsam. Von offizieller Seite ist man bei 7.000 Toten angelangt, man geht allerdings davon aus, dass etliche Leichen immer noch unentdeckt unter den Trümmern begraben sind. Zuletzt war immer wieder die Rede, dass es 10.000 Opfer geben könnte.
Die UNO geht davon aus, dass 600.000 Menschen bei der Katastrophe ihre Häuse verloren haben. Zwei Milliarden Dollar werden benötigt um öffentliche Gebäude wieder aufzubauen. Die Zahl beruht allerdings immer nocht auf wagen Schätzungen, da etliche Gegenden von den Einsatzkräften immer noch nicht erreicht werden konnten.