Wut-Braut rechnet in Online-Inserat mit Ex ab

Eine 27-jährige Grazerin verkauft online ihr Hochzeitskleid - und rechnet so auch gleich mit ihrem Ex ab.
Eine 27-jährige Grazerin verkauft online ihr Hochzeitskleid - und rechnet so auch gleich mit ihrem Ex ab.Screenshot
"Wie eine Fußfessel": Eine 27-jährige Grazerin verkauft online ihr Hochzeitskleid - und rechnet so auch gleich mit ihrem Ex ab.

"Es wurde mir nie wollüstig vom Leib gerissen, weil nach der Feier meine kontrollsüchtige Schwiegermutter bis mit in die Wohnung gekommen ist". Zack! Auch zwei Jahre nach der Hochzeit (und zwischenzeitigen Scheidung) sitzt der Ärger bei der 27-Jährigen offenbar noch tief. Daher rechnet sie jetzt gleich doppelt ab - mit ihrem "dämlichen Hochzeitskleid" und ihrem Ex.

Verheimlichte Schulden

"Das Kleid wurde nicht lange getragen, weil die Hochzeit klein war, damit mein Ex bis nach der Hochzeit noch seine Schulden verheimlichen konnte", erzählt die 27-Jährige der "Kleinen Zeitung". Zigtausende Euro an Schulden kamen erst nach der Trauung ans Tageslicht, viele davon hätte sie abbezahlt, "damit mein Mann nicht gepfändet wird", ärgert sich die Groß-Grazerin noch heute.

Als kleine Wiedergutmachung bietet sie daher jetzt ihr ein einziges Mal getragenes Kleid "in Große 38, samt Schnürung am Rücken und einer Schleppe, die man hochstecken kann", für 280 Euro online zum Verkauf an. "Es ist wunderschön, aber hängt wie eine Fußfessel in meiner Wohnung - so wie die Kugeln bei den Daltons (die Banditen-Brüder aus dem "Lucky Luke"-Comic, Anm. d. Red.). Man sieht sie nicht immer aber man schleift sie hinter sich her."

Möge die nächste Trägerin damit glücklicher in den Sonnenuntergang reiten...

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