Wien

Wut-Wienerin: "Krebskranke Mutter darf nicht einkaufen"

Weil Sinas krebskranke Mutter nicht geimpft ist, wurde ihr der Zutritt zu Shops verwehrt. Im "Heute"-Interview donnert sie gegen die Regierung los.
Paul Resetarits
19.11.2021, 20:20

Am Mittwoch vereinbarte Sina mit ihrer 62-jährigen Mutter, auf der Mariahilfer Straße einkaufen zu gehen. Aufgrund der Lockdown-Verordnung wurde der Shoppingtag zu einer Riesen-Enttäuschung. Beim Eintreten in ein Geschäftslokal wurden sie direkt nach dem 2G-Nachweis gefragt. Während die 44-Jährige hereingebeten wurde, sollte ihre Mutter vor der Tür warten. Sina ließ dies nicht zu: "Ich habe das Geschäft dann boykottiert. Meine Mutter ist krebskrank, die Impfung ist alles andere als gut für sie." Die knallharten Kontrollen auf der MaHü machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. 

Gegenüber "Heute" macht sie ihrem Ärger über die Maßnahmen Luft:

"Bin die größte Gefahr"

Sina selbst steht der Corona-Impfung kritisch gegenüber und habe sich nur zum Schutz ihrer krebskranken Mutter impfen lassen. Mittlerweile bereut sie die Entscheidung: "Man hat mir versprochen, dass ich angeblich nicht ansteckend für meine Mutter bin. Jetzt ist es so, dass man sagen kann, ich bin die größte Gefahr, wenn ich mich nicht testen würde."

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Aus den deprimierenden Erfahrungen hat Sina nun Schlüsse für die Zukunft gezogen: "Ich werde als Doppelt-Geimpfte keinen Weihnachtsmarkt besuchen. Wenn meine krebskranke, ungeimpfte Mutter nicht mit darf, tut es mir leid, aber dann gehe ich dort auch nicht hin."

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