Samstagabend (28. März) ist es wieder so weit: Die "Earth Hour" des WWF geht heuer zum 20. Mal über die Bühne. Die Aktion gilt als eine der größten weltweiten Bewegungen für Klima- und Naturschutz. Am Pranger steht Energieverschwendung jeder Art.
Millionen Menschen in mehr als 180 Ländern und rund 7.000 Städten sind dabei und setzen ein Zeichen, um die Politik zum stärkeren Schutz unseres Planeten aufzufordern. Auch heuer werden wieder zahlreiche berühmte Wahrzeichen für eine Stunde im Dunkeln stehen - von 20.30 bis 21.30 Uhr.
In Österreich beteiligen sich neben dem Schloss Schönbrunn auch Wahrzeichen wie das Wiener Rathaus, Schloss Mirabell in Salzburg oder Ars Electronica in Linz. Weitere "Earth Hour"-Teilnehmer sind Städte wie Wels und Traun in Oberösterreich oder Krems in Niederösterreich.
Internationale Top-Teilnehmer sind unter anderem das Opernhaus in Sydney, der Eiffelturm in Paris und das Brandenburger Tor in Berlin.
Gerade in Zeiten der aktuellen Energiekrise fordern Umwelt-Experten eine Offensive für Klima- und Naturschutz. WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer: "Die wichtigste Antwort der Regierung auf den fossilen Preisschock müssen sofortige Energiesparmaßnahmen sein.
Um Österreich langfristig krisensicher zu machen, brauche es aber Reformen: Effizienzmaßnahmen, Abbau umweltschädlicher Subventionen und Investitionen in natürliche Schutzmaßnahmen.
Du kannst übrigens bei der "Earth Hour" auch selbst aktiv werden. Unter dem Motto "Eine Stunde für die Erde" sind nicht nur große Institutionen, sondern auch Privatpersonen, Gemeinden und Unternehmen eingeladen, mitzumachen und selbst Maßnahmen für Klima- und Naturschutz zu setzen. Aktuelle WWF-Petition: "Hände weg vom Naturschutz!"