Xiaomi gilt als "chinesisches Apple", der erst 2010 in China gegründete Konzern verzeichnete ein kometenhaftes Wachstum und war 2013 kurzzeitig Marktführer in China. Als Programm bot man Highend-Smartphones zu vergleichsweise extrem günstigen Preisen. Seit 2017 expandiert das Unternehmen stark nach Europa und eröffnete Vertretungen in Polen, Griechenland, Tschechien und Spanien.
Nun soll Österreich dran sein, und zwar schon im Mai 2018. Ein so genannter "Mi Store" soll im Vösendorfer Einkaufszentrum Shopping City Süd aufsperren. Gleichzeitig sollen auch Xiaomi-Geräte verstärkt über die heimischen Mobilfunkanbieter und im Einzelhandel angeboten werden. Neben Smartphones produziert Xiaomi auch VR-Headsets, Drohnen, Lautsprecher, Laptops und andere Elektrogeräte.
Preise sollen günstig ausfallen
Wie die "futurezone" berichtet, soll der "Mi Store" in unmittelbarer Nähe des IKEA-Geschäfts aufmachen und 120 Quadratmeter groß sein. Bisher hatte man Xiaomi-Geräte über das Internet importieren lassen müssen und hatte dann Probleme mit der Software, da diese für den heimischen Markt nicht lizenziert war. Auch wenn das Problem damit gelöst ist, bietet der Shop umfassenden Support, aber auch Reparaturen an.
Zu welche Euro-Preisen die als günstig bekannten Highend-Geräte verkauft werden, ist noch nicht bekannt. Xiaomi will aber auch hierzulande die erfolgreiche günstige Schiene weiterfahren und damit Platz 4 hinter Samsung, Apple und Huawei einnehmen. Apple hatte zuletzt einen "Apple Store" auf der Kärntner Straße aufgesperrt, Huawei einen "Service Shop" am Fleischmarkt.
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(rfi)