Zadic: "Keine Frau muss häusliche Gewalt erdulden"

Justizministerin Zadic erklärte in der ZIB2 am Sonntagabend, dass Justiz, Polizei und Frauenhäuser vorbereitet und sensibilisiert seien für erhöhte häusliche Gewalt durch Ausgangssperre.
In China und zuletzt Italien hat es einen beobachtbaren Zuwachs an häuslicher Gewalt in Zusammenhang mit den Ausgangssperren gekommen. In Österreich gebe es noch keine Erhöhung der Betretungsverbote aufgrund der Coronavirus-Krise, hat Justizministerin Alma Zadic (Grüne) Sonntagabend in der ZIB2 mitgeteilt.

Es sei aber vorgesorgt worden gemeinsam mit der Polizei und Opferschutzeinrichtungen. Zudem gebe es trotz des Notbetriebs der Gerichte eine gesicherte Rufbereitschaft und Notdienst für Fälle häuslicher Gewalt: "Keine Frau, kein Mensch muss häusliche Gewalt erdulden", so Zadic.

Im Interview betonte Zadic zudem, dass Kinder von geschiedenen Eltern sowohl Mutter als auch Vater sehen könnten. Man solle aber den "Hausverstand walten lassen" und Kinder nicht in Gefahr bringen.

Hier erhalten Gewaltbetroffene Hilfe

Bist du oder jemand aus deinem Umfeld von Gewalt betroffen? Dann lass dich beraten und hol dir Hilfe.

- Frauen-Helpline: 0800/222 555
- Rat auf Draht - Hilfe für Kinder & Jugendliche: 147
- Männerberatung Wien: 01/603 28 28

Im Fall von akuter Gewalt unbedingt die Polizei alarmieren: Tel. 133




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