Zahl der Einbürgerungen 2016 gestiegen

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Im Jahr 2016 haben 8.626 Personen und somit um 4,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten. Die meisten stammen aus Bosnien-Herzegowina.

Im Jahr 2016 haben 8.626 Personen und somit um 4,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten. Die meisten Neo-Österreicher stammen aus Bosnien-Herzegowina.

Ein Drittel der eingebürgerten Personen wurde bereits in Österreich geboren, 37,2 Prozent der Neo-Staatsbürger waren unter 18 Jahre alt. In sechs Bundesländern wurden mehr Personen eingebürgert als 2015, am meisten in der Steiermark (+ 21,3 Prozent), in Oberösterreich (+ 17,6 Prozent), Tirol (+ 4 Prozent) und Wien (+ 3 Prozent). In Kärnten hingegen sank die Zahl der Einbürgerungen um 17,8 Prozent.

1.262 Eingebürgerte (14,6 Prozent) stammen aus Bosnien-Herzegowina, dahinter folgen im Ranking die Türkei (820), Serbien (752), Kosovo (456), Russland (337) und Afghanistan (332).

Gründe für die Einbürgerungen im Detail

Mehr als die Hälfte, genau 4.787 Einbürgerungen, erfolgten aufgrund eines Rechtsanspruchs. 3.007 Einbürgerungen waren auf einen mindestens sechsjährigen Wohnsitz in Österreich und Gründe wie die Geburt hierzulande, den Nachweis von Kenntnissen der deutschen Sprache und Landeskunde und einen positiven Leumund zurückzuführen.
1.306 Personen erhielten die Staatsbürgerschaft im Ermessen, 1.244 nach mindestens zehnjährigem Wohnsitz und 781 Personen aufgrund der Ehe mit einem Österreicher/einer Österreicherin. 388 Personen wurden aufgrund eines mindestens 15-jährigen Wohnsitzes und "nachhaltiger Integration" eingebürgert.

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