Zehntausende werden vermisst

Schon mehr als 4.400 Tote nach Erdbeben in Venezuela

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela steigt die Zahl der Todesopfer auf über 4400. Zehntausende gelten weiterhin als vermisst.
Newsdesk Heute
13.07.2026, 08:30
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Rund zweieinhalb Wochen nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf über 4.400 gestiegen. Seit der Katastrophe am 24. Juni wurden laut der venezolanischen Regierung bisher 4.490 Tote gezählt, wie am Sonntag auf Telegram bekanntgegeben wurde. 16.740 Menschen sind verletzt.

Zur Zahl der Vermissten gibt es von der Regierung keine Angaben. Die Vereinten Nationen schätzen, dass bis zu 50.000 Menschen noch vermisst werden könnten. Andere Schätzungen sprechen eher von rund 10.000 Vermissten. Klar ist aber: Es ist zu befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen wird.

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Die beiden Erdbeben mit den Stärken 7,2 und 7,5 haben Venezuela am 24. Juni im Abstand von nur 39 Sekunden erschüttert. Besonders schwer getroffen hat es den Bundesstaat La Guaira nördlich der Hauptstadt Caracas, samt der gleichnamigen Hafenstadt. Laut Regierung leben dort mittlerweile über 19.000 Menschen in provisorischen Lagern.

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