Großalarm an der Ohio-State-Universität: Die Studenten wurden von einem Amokläufer gewarnt, der mit einem Schlachtmesser auf Menschen losging. Bei dem Angriff wurden mindestens neun Personen verletzt und in die umliegenden Spitäler gebracht. Der mutmaßliche Angreifer ist laut Polizei tot.
Die Ohio-State University hat wegen einem "aktiven Schützen" Alarm geschlagen. Und als Maßnahme soll man "Run Hide Fight" - zu deutsch: "Lauft weg, versteckt Euch, kämpft!". Oder das Gelände meiden.
Laut Medienberichten wurden acht Verletzte in Krankenhäuser gebracht, eine Person schwebt in Lebensgefahr. Jetzt bestätigt die Polizei: "Der Amokläufer ist tot!" Er wurde von Einsatzkräften erschossen.
Die Universitätszeitung "The Lantern" warnte zuerst vor zwei Schützen: "Es gibt einen zweiten mutmaßlichen Angreifer, der noch frei herumläuft. Haltet euch versteckt." Doch diese Warnung wurde jetzt aufgehoben. Die Lage ist sicher. Zwei weitere Verdächtige wurden mit Handschellen abgeführt.
So kam es zu dem Amok
Laut Informationen der Polizei soll es in einem Labor ein Feuer gegeben haben. Studenten flüchteten, der Täter fuhr dann mit dem Auto in die flüchtenden Menschen. Anschließend sprang er heraus und stach mit einem Schlachtmesser mehrfach zu. Mindestens acht Personen wurden dabei verletzt. Bei dem Angreifer soll es sich um einen somalischen Flüchtling handeln, ein terroristisches Motiv sei nicht vollkommen auszuschließen.
Buckeye Alert: Active Shooter on campus. Run Hide Fight. Watts Hall. 19th and College.
— OSU Emergency Mngmnt (@OSU_EMFP)
Heavy police presence at the Lane Avenue Garage. Officer on scene said the remaining shooter is believed to be inside.
— The Lantern (@TheLantern)