Selfies sind aus den Social-Media-Kanälen nicht mehr wegzudenken - User posten sie massenweise, Stars sowieso. Die witzigen und oft auch auf Selbstverliebtheit hindeutenden Bilder haben aber oft auch eine bizarre und skurille Seite. Wir haben zehn Selfies aufgestöbert, die für allerhand Aufregung im Internet gesorgt haben und manchmal auch tragisch ausgegangen sind.
Selfies sind aus nicht mehr wegzudenken - User posten sie massenweise, Stars sowieso. Die witzigen und oft auch auf Selbstverliebtheit hindeutenden Bilder haben aber oft auch eine bizarre und skurille Seite. Wir haben Bilder aufgestöbert, die für allerhand Aufregung im Internet gesorgt haben und manchmal auch tragisch ausgegangen sind. Zehn Selfies, die du niemals machen solltest!
Die nackte Polizistin
Nidia Garcia, ehemals Beamtin der mexikanischen Polizei in Escobedo, hat bei ihren Selfies tief blicken lassen. Nachdem sie diese Fotos veröffentlichte, kam sie ihrem Rausschmiss mit einer Kündigung zuvor. Sie hatte sowieso ganz andere Pläne: Durch die vielen pikanten Selfies bekam sie zahlreiche mehr oder minder seriöse Model-Angebote und ihre Aufnahmen wurden viral.
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Der Geiselnehmer
Der Brite Ben Innes (27) machte sich Ende März 2016 mit einem Selfie weltberühmt. Er lichtete sich gemeinsam mit einem verwirrten Flugzeugenführer ab. Dieser, Seif al-Din Mohamed Mostafa, brachte mit einer selbstgebastelten Sprengstoffgürtel-Attrappe einen Airbus in Ägypten in seine Gewalt und entführte das Flugzeug nach Zypern. Innes nutzte (wagemutig oder dumm) die Gunst der Stunde für ein Selfie.
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Das Mädchen mit den Sexspielzeugen
Wer Schnappschüsse von sich macht, sollte aufpassen, was im Hintergrund zu sehen ist: Eine junge Engländerin hat sich selbst im Spiegel ihres Badezimmer fotografiert und das Bild an ihre Familie geschickt. Erst im Nachhinein bemerkte sie, dass auf dem Foto ihre Vibratoren zu sehen war. Diese lagen fein säuberlich auf der Klospülung. Wäre alles in der Familie geblieben - wenn ihr Bruder die Causa nicht im Internet viral verbreitet hätte.
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Der getötete Baby-Delfin
Was haben sie sich nur dabei gedacht? Tierquälerei am Strand von Santa Teresita in Argentinien: Ein Badegast zog einen Baby-Delfin aus dem Wasser, reichte ihn anderen Touristen weiter. Alle wollten ein Selfie mit dem Tier. Der wehrlose La-Plata-Delfin, der vom Aussterben bedroht ist, trocknete in der sengenden Hitze aus, verendete – und wurde von den Touristen einfach im Sand liegen gelassen.
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Das Orgasmus-Gesicht
Es gibt ja nichts, was es nicht gibt. Die Erfindung einer New Yorkerin beweist den Spruch: Sie hat einen Dildo mit einem Selfie-Stick verbunden, den sie im Netz bewirbt. "Nun kannst du dein Orgasmus-Gesicht ganz leicht fotografieren", schreibt die Erfinderin auf Twitter und Facebook unter dem Hashtag #dildoselfiestick. Trotzdem ein Tipp: Ein solches Selfie sollte, falls man es überhaupt knipst, im Privatbesitz bleiben.
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Das Pistolen-Todes-Selfie
Tödlich endete dieses Selbstporträt eines 19-Jährigen im texanischen Houston. Der junge Mann wollte sich dabei mit dem Smartphone knipsen, wie er eine Pistole an seinen Kopf gehalten hatte. Versehentlich drückte er aber ab, offenbar im Glauben, die Waffe sei nicht geladen. Er war sofort tot. Laut Polizei handelte es sich um einen Unfall, die Ermittlungen wurden eingestellt.
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Das Leichen-Foto
Die Polizei ermittelt gegen User im sozialen Netzwerk VK, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Selfies mit Verstorbenen zu knipsen. In der Gruppe "Selfies with the deceased" werden sogar Prämien für die besten Schnappschüsse geboten. Dort sind zahlreiche Fotos von jungen Leuten zu sehen, die neben offenen Särgen posieren. Man wird aufgefordert, zu lächeln, weil die Toten nun an einem besseren Ort seien. Makaber!
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Der Geburtshelfer
"Lady, ich kann gerne Ihr Kind zur Welt bringen, aber vorher lassen Sie mich noch ein Selfie machen", ließ der Geburtshelfer Daniel Sanchez die werdende Mutter auf dem Krankenbett wissen. Die Folgen waren alles andere als erfreulich, Sanchez sperrte schließlich sogar seinen Instagram-Account. Nachdem der Student aus Venezuela das Bild gepostet hatte (die Originalversion ist unverpixelt), brach ein Shitstorm über ihn herein.
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Die Polizei-Behinderer
Nicht nur die Sondereinsatzgruppe Wega musste bei den Kopf schütteln, als sie einen Bankräuber jagte. Zuerst schnappten die Beamten jedoch irrtümlich einen Drogendealer. Zwei zufällig anwesende Passanten nutzten den Moment, um sich strategisch günstig für ein Selfie zu positionieren. Direkt hinter ihnen stürmten Wegabeamte schwer bewaffnet und in voller Montur ein Lokal.
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Die Ahnungslosen-Fotos
Auf Twitter nennt sie sich "Princess Breanna" - und seit ihrem Besuch im ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz im Jahr 2014 hat der Teenager aus dem US-Bundesstaat Alabama den zweifelhaften Ruhm, das "schlimmste Selfie aller Zeiten" über soziale Netzwerke verbreitet zu haben. So jedenfalls lauteten einige der Kommentare, nachdem die selbst ernannte Prinzessin im Sommer ihr Selbstporträt mit einem breiten Lächeln inmitten der Häftlingsbaracken im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz verbreitete.