Wann stellen wir die Uhr heuer auf Sommerzeit um?

In der Nacht auf 31. März ist es so weit: Wir stellen von Winter- auf Sommerzeit um. Das bedeutet, dass der Sonntag eine Stunde weniger hat.

Nicht vergessen, kommende Woche wird wieder an der Uhr gedreht. Konkret stellen wir die Zeiger in der Nacht auf Sonntag (31.3.) von 2 auf 3 Uhr vor. Das heißt wir verlieren eine Stunde und morgens wird es zunächst wieder etwas später hell.

Es wird dies übrigens noch nicht das letzte Mal sein, dass wir an den Uhren drehen müssen. Zwar wird innerhalb der EU seit geraumer Zeit über eine Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert und diese auch kommen, aber wohl erst im Jahr 2021.

So müssen die einzelnen Mitgliedstaaten zunächst noch darüber beraten, ob die Sommer- oder die Winterzeit die "Normalzeit" sein soll. Frühestens im April wird darüber verhandelt. Im Juni ist dann das nächste offizielle Treffen der zuständigen Verkehrsminister geplant. Diese forderten eine längere Verhandlungsfrist, um einen "Zeitzonen-Fleckerlteppich" zu verhindern.

Deshalb gibt es die Zeitumstellung: Seit 1980 dreht Österreich im Frühjahr und Herbst an der Uhr. Ursprünglich ging es um bessere Energienutzung: Abends ist es dadurch eine Stunde länger hell. Geklappt hat das aber Experteneinschätzungen zufolge nicht. Im Sommer machen die Menschen zwar abends seltener das Licht an. Dafür wird im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden mehr geheizt, denn die Sonne geht während der Sommerzeit später auf. Damals wie heute hat die Zeitumstellung viele Kritiker.

Viele halten die Umstellung für unnötig, immer wieder wurden Diskussionen um eine Abschaffung der Regelung geführt. Tatsächlich gibt es einige negative Folgen der Zeitumstellung für Mensch und Tier.

Unsere vierbeinigen Freunde finden den geänderten Rhythmus gar nicht lustig. Kühe brauchen bis zu einer Woche für die Umgewöhnung und geben in dieser Zeit noch dazu weniger Milch. Auch Hunde stört die Regelung: Ihr Futter-Zeitplan wird durcheinander gebracht.

Menschen müssen sich auf ein potenziell geschwächtes Immunsystem gefasst machen – das Risiko für eine Erkrankung steigt wie in einer Stresssituation.

Gereiztheit, Unruhe, Kopfschmerzen und Schlafprobleme sind weitere Symptome, von denen viele Menschen nach der Zeitumstellung berichten. Grund ist die innere Uhr, die im Gegensatz zu der am Armgelenk oder im Handy nicht binnen Sekunden verstellt werden kann.

Besonders große Probleme mit der Zeitumstellung im Frühling haben Menschen, die auch unter der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit leiden.

Tipps für die Zeitumstellung:

Lesen Sie bei Netdoktor: "Raus aus der Frühjahrsmüdigkeit" >>> (ek)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Good NewsMaria Theresia von ÖsterreichZeitumstellungZeitumstellung

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen