Etwa 100 Meter neben der mehrspurigen Alpenstraße in Salzburg stehen 30 Acht-Mann-Zelte hinter einem hohen Zaun: 280 Flüchtlinge leben hier, bewacht von zwei (!) Securitys der Siwacht.
Betreuer aus dem Sozial- oder Pädagogikbereich (wie vorgeschrieben) gibt es nicht. Ein einziger Duschwagen steht den Männern zur Verfügung, dazu vier Waschbecken in einem Keller. Das zeigt ein Undercover-Besuch von Nikolaus Scherak von den Neos.
"Es ist absurd", sagt Scherak zu "Heute". "Es wäre leicht, diese Zustände in den Griff zu kriegen. Das zeigt das private Engagement vor Ort." Dadurch gibt es nun zumindest ein Zelt mit Bierbänken – die einzigen Sitzmöglichkeiten im Lager. Und es wurden Deutschkurse organisiert.
(uha)