Aktivisten sollen hinter Strache-Skandal stecken

Das "Zentrum für Politische Schönheit" soll mit dem Ibiza-Skandal um Heinz-Christian Strache etwas zu tun haben.
Die deutsche Guerilla-Polit-Prop-Gruppe "Zentrum für Politische Schönheit" war beim "Ibiza-Video", das Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) seine Karriere kostete, zumindest involviert. Das hat eine der Gruppe nahestehende Person bestätigt.

Laut einem "Profil"-Bericht will sich das "Zentrum für Politische Schönheit" erst zu der Causa äußern, wenn Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zurückgetreten ist.

Wie der deutsche Journalist Daniel Laufer auf Twitter berichtet, steht der Account "Kurzschluss14" mit dem "Ibiza-Video" in Zusammenhang. Das Twitter-Konto sei kurz vor der Veröffentlichung durch "Spiegel" und "SZ" erstellt worden, der erste Follower war das "Zentrum für Politische Schönheit".

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ORF-Journalistin Susanne Schnabl gibt hingegen an, mit Stefan Pelzer von dem Kollektiv telefoniert zu haben. Es soll nicht hinter dem Video stecken. Derzeit machen Gerüchte die Runde, dass sie es an "Spiegel" und "SZ" weitergereicht haben könnten.

Das "Zentrum für Politische Schönheit" hat in der Vergangenheit immer wieder mit aufwändigen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. Sie errichteten etwa über Nacht ein Holocaust-Mahnmal neben dem Wohnhaus des AfD-Politikers Björn Höcke.

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(red)

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