Zu langweilig? Nonnen tippen bei Messe in Handy

Nonnen mit Handy bei Messe und die Basilika im Wallfahrtsort Mariazell.
Nonnen mit Handy bei Messe und die Basilika im Wallfahrtsort Mariazell.Bild: privat, Wikipedia

Um Himmels Willen, oder am Puls der Zeit? Während der Messe waren zwei Geistliche in ihr Smartphone vertieft – der Pastoralamtsleiter nimmt die beiden in Schutz.

Im steirischen Wallfahrtsort Mariazell an der Grenze zu NÖ, ging der Blick von zwei Nonnen ausgerechnet während der Messe am Samstag nicht vor zum Priester, sondern runter aufs Smartphone.

„Heute" fragte beim zuständigen Pastoralamtsleiter Karl Veitschegger von der Diözese Graz-Seckau nach. Er nimmt seine geistlichen Schäfchen in Schutz: „Das Handy kann zum Spielen und für Alltags-Kommunikation verwendet werden, es ist gewinnt aber auch an Bedeutung für die religiöse Praxis: So gibt es Apps für Messtexte und das Stundengebet, zu dem geistliche Personen verpflichtet sind. Auch andere Texte für Gebete und Lieder sind rasch im Internet auffindbar. Dazu verwende auch ich persönlich das Handy im Kirchenraum."

Dennoch betont Veitschegger: „Generell sollen natürlich Menschen, die in der Kirche Einkehr, Besinnung oder das Gebet suchen, nicht gestört werden."

(wes)

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