Zugchaos in NÖ

Zugausfälle um St. Pölten: Vogel sorgte für Kurzschluss

Ein Vogel im Schaltgerät legte bei St. Pölten den Bahnverkehr lahm. Reisende mussten stundenlang warten, der Schaden war erst nachts behoben.
Niederösterreich Heute
31.05.2026, 10:52
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Rund um 21 Uhr ging am Samstagabend, 30. Mai, im Raum St. Pölten plötzlich gar nichts mehr: Die Züge blieben einfach stehen. Für die Leute, die am Bahnhof gewartet haben, bedeutete das teils stundenlange Verzögerungen.

Wie viele Reisende genau betroffen waren, konnten die ÖBB auf Nachfrage nicht sagen. Wie orf.at berichtet, musste ein Railjet, der auf offener Strecke liegen geblieben war, von einer Diesellok zurück in den Bahnhof geschleppt werden, damit die Fahrgäste aussteigen konnten. Laut einem ÖBB-Sprecher ist das "nur 40 Minuten nach dem Ausfall, was im Zugverkehr schnell ist" passiert. Eine Person brauchte am Bahnhof medizinische Hilfe.

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Für die Strecke zwischen St. Pölten und Tullnerfeld wurde ein Cityjet-Pendelverkehr eingerichtet. Zwischen St. Pölten und Prinzersdorf gab es einen Schienenersatzverkehr. Die Fernverkehrszüge wurden über die alte Weststrecke umgeleitet. Gegen 1.30 Uhr war der Schaden laut ÖBB wieder behoben.

Zuerst hat man angenommen, ein Baum hätte nach einem Unwetter die Oberleitung beschädigt. Doch dann stellte sich heraus, dass ein Vogel in ein Schaltgerät geflogen ist und so einen Kurzschluss verursacht hat, wie ein ÖBB-Sprecher auf Anfrage erklärte.

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