Zum EU-Wahlsieg mit Facebook

Bild: Graf/Hertel

David Alaba hat 1,2 Millionen, Conchita Wurst 720.000 - die Rede ist von "Gefällt mir"-Klicks auf Facebook. Da fast jeder zweite Wähler soziale Netzwerke nutzt, sind "Likes" auch in der Politik eine Währung, die über Wahlsieg und -niederlage entscheiden kann.

entscheiden kann.

Mit 198.000 "Likes" ist Heinz-Christian Strache der Facebook-Star unter Österreichs Politikern. Auf Platz 2: Außenminister Sebastian Kurz (VP) mit 50.000 Sympathiebekundungen, gefolgt von Bundespräsident Heinz Fischer (44.000). Aber wie steht es um die minder bekannten EU-Spitzenkandidaten?

Othmar Karas (VP) steht bei 13.070 "Likes". Harald Vilimsky (FP), erst seit einem Monat auf Facebook, hat mit 8.528 "Likes" Eugen Freund (SP) überholt. Dieser steht zwar bei 7.679, führt dafür das Ranking auf Twitter an. 10.700 verfolgen seine aus 140 Zeichen bestehenden Nachrichten. Bei Karas sind es 3.655, bei Martin Ehrenhauser (Europa anders) 2.634, die Grüne Ulrike Lunacek hat 2.510 Abonnenten.

Ein zweiter Blick auf die Facebook-Accounts gibt Aufschluss über die Interaktivität. Während in den vergangenen sieben Tagen "nur" 53.000 User auf Straches Seite aktiv waren (Beiträge geliked, kommentiert, etc.), beteiligten sich auf Fischers Profil 101.000 an der Web-Demokratie. Auf Kurz‘ Profil tummelten sich nur 6.300.

Strolz flyert: Duell um Platz 4 auf der Straße

Montagfrüh, 8 Uhr, Schwedenplatz in der Wiener City. Neos-Chef Strolz eröffnet die finale Wahlkampfwoche mit klassischer Straßen-PR. Offenbar machen den Pinken die Angriffe der Grünen doch zu schaffen.

Nach privatisierungsfreundlichen Aussagen seiner Stellvertreterin, der EU-Spitzenkandidatin Angelika Mlinar, ist Strolz um ein besonders freundliches Auftreten der Neos bemüht. Immerhin haben sie laut Umfragen (13-14%) die Chance, die Grünen zu überholen.

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