Mit dem politisch motivierten Konzert "Rise Up" setzten Hollywoodstars nun in New York ein Zeichen gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump. Der 14. Juni war dafür nicht zufällig gewählt – es fand zeitgleich zum 80. Geburtstag des umstrittenen Staatsoberhaupts statt.
"Wir stehen zusammen in der Verteidigung unseres Rechts auf freie Meinungsäußerung", leitete Aktivistin und Schauspielerin Jane Fonda ihre bewegende Rede ein. Die 88-Jährige prangerte einmal mehr die Regierung an: "Es gibt eindeutige Anstrengungen, unsere grundlegenden demokratischen Rechte zu zerstören."
Ebenfalls kritisch äußerten sich Superstars wie Julia Roberts, die mit dem Publikum auch eine Meditation gegen Angst auf der Bühne machte, und Robert De Niro, der deutliche Worte für Trump fand: "Halten Sie einfach den Mund!" Auch Schauspielkollegen wie Joy Reid, Lily Gladstone, Tessa Thompson, Wilson Cruz oder Peppermint sprachen sich gegen die autokratischen Tendenzen im Land aus.
Veranstaltet wurde der Auftritt vom "Committee for the First Amendment", um den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung zu würdigen, der u.a. Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit garantiert. Diese Grundrechte sehen die prominenten Aktivisten durch Trump gefährdet.
Pop-Star Ariana Grande war zwar nicht beim Konzert, machte ihrem Unmut aber im Netz Luft. Sie forderte die Regierung auf, ihre Musik nicht länger für politische Zwecke zu nutzen. Vor einer Woche veröffentlichte das Weiße Haus ein Video zum Thema Einwanderung auf TikTok, das zeigt, wie Menschen festgenommen werden. Dazu erklang ihr Song "Bye".
"Bitte verwenden Sie meine Musik niemals in Verbindung mit diesem barbarischen, unmenschlichen und abscheulichen Schwachsinn", schrieb die Grammy-Preisträgerin unter den Beitrag.