Wegen beharrlicher Verfolgung musste ein Zeitungszusteller aus dem Bezirk Mödling am Montag in Wiener Neustadt auf die Anklagebank.
Der Inder soll mit der Freundin seiner Noch-Gattin ein Gspusi gehabt haben. Betrunken soll er dann von April bis August 2020 unpassende Nachrichten via WhatsApp geschickt und die Fensterscheibe des Hauses des Opfers zertrümmert haben.
Beim Prozess gab der 37-Jährige an, sich an nicht mehr viel erinnern zu können. Laut drei Polizisten im Zeugenstand gilt der Mann als auffällig: "Es gab bereits einige Male Probleme mit ihm." Zum Tatzeitpunkt (Einschlagen der Scheibe, Anm.) dürfte der Inder knapp drei Promille intus gehabt haben.
Das Urteil: Zehn Monate bedingte Haftstrafe plus Suchttherapie sowie Bewährungshilfe. Der Richterspruch ist bereits rechtskräftig. Und: Um die Ehe des Inders ist es auch nicht gut bestellt.