Beim Masters in Cincinnati stand der Deutsche gegen Tommy Paul unmittelbar vor dem Einzug ins Viertelfinale, vergab einen Matchball – und musste nach einem wahren Regen-Krimi doch noch als Verlierer vom Platz.
Dabei bot sich Zverev eine große Chance. Mit Carlos Alcaraz und Jannik Sinner fehlten zwei der größten Titelkandidaten. Und auch gegen Paul lief zunächst alles nach Plan. Deutschlands Nummer eins holte sich den ersten Satz mit 6:4.
Im zweiten Durchgang begann dann das Wetter-Chaos. Beim Stand von 3:4 öffnete der Himmel seine Schleusen, die Partie musste für mehr als eine Stunde unterbrochen werden.
Nach der Rückkehr kämpften sich die beiden ins Tiebreak – ehe erneut Regen für eine Pause sorgte. Diesmal ging es schneller weiter, Helfer trockneten die Linien mit Handtüchern.
Dann hatte Zverev die Entscheidung auf dem Schläger. Der Deutsche erspielte sich im Tiebreak einen Matchball, konnte diesen aber nicht nutzen. Danach riss plötzlich der Faden: Zverev gab drei Punkte in Serie ab – Paul rettete sich in den dritten Satz.
Auch dort mischte sich das Wetter noch einmal ein. Nach einer weiteren kurzen Unterbrechung erwischte Zverev eine Schwächephase. Paul war sofort zur Stelle, nutzte seine Chance und machte den überraschenden Dreisatz-Sieg perfekt.
Für Zverev war die Enttäuschung deutlich sichtbar. Nach den Regenpausen, dem vergebenen Matchball und der verpassten Titelchance stapfte er frustriert vom Platz.