Ein Spaziergänger entdeckte am Donnerstag auf der Steinbruchwiese im 16. Wiener Gemeindebezirk einen Schwerverletzten. Er verständigte sofort die Einsatzkräfte, die Wiener Berufsrettung versorgte den Mann vor Ort notfallmedizinisch und brachte ihn ins Spital. Er wurde notoperiert, die diensthabenden Ärzte retteten sein Leben. Der Mann wies schwere Kopfverletzungen auf, der Fall war rätselhaft, Fremdverschulden konnte die Polizei nicht ausschließen.
Nun stellt sich heraus: Es könnte sich um eine Prügelattacke in einem Eifersuchtsdrama gehandelt haben. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei dem zunächst unbekannten Opfer um einen 35-jährigen Mann handelt. Erhebungen im Umfeld des 35-Jährigen führten die Beamten des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle West, schlussendlich zu zwei Männern, die den 35-Jährigen zusammengeschlagen und anschließend liegen gelassen haben sollen.
Das Motiv soll Eifersucht gewesen sein, heißt es in einer Aussendung der Landespolizeidirektion Wien. Die beiden mutmaßlichen Täter, ein 32-jähriger und ein 44-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, wurden daraufhin festgenommen. Die Einvernahme der beiden Verdächtigen wird im Laufe des Freitags stattfinden. Über den Gesundheitszustand des 35-jährigen Opfers sind aktuell keine Details bekannt.