Gleich zwei Schiffe sind vor Großbritannien in Seenot geraten. Nach der Havarie eines mit Autos beladenen Frachter vor der Südküste Großbritanniens haben Retter die Besatzung in Sicherheit gebracht. Die 25 Seeleute seien abgesehen von einigen leichteren Verletzungen wohlauf. Acht Seeleute vor Schottland werden allerdings noch vermisst. Dort soll ein Frachter mit Zement gekentert sein.
Major operation under way to free
— BBC News (UK) (@BBCNews)
Das 180 Meter lange "Höegh Osaka" war Berichten zufolge am Samstagabend vor der Isle of Wight auf Grund gelaufen, nachdem der Kapitän einer Sandbank ausweichen wollte. Im Internet veröffentlichte Fotos zeigten das Schiff mit einer Schlagseite von 45 Grad. Die "Höegh Osaka" befand sich auf dem Weg von Southampton nach Deutschland.
Frachter mit 2.000 Tonnen Zement gekentert
Vorübergehend unterbrochen wurde in der Nacht auf Sonntag jedoch die Suche nach der Besatzung eines havarierenden Frachters vor der Küste Schottlands. Eine Fähre hatte das aus dem Wasser ragende Heck der "Cemfjord" rund 24 Kilometer nordöstlich der schottischen Hafenstadt Wick entdeckt. Der Frachter mit 2000 Tonnen Zement war offenbar bei stürmischer See gekentert. Die Besatzung - sieben polnisch Seeleute und ein Philippino - wurden vermisst.