Zwei junge Wienerinnen verirrten sich im Höllental

Die "Libelle" landete am Sportplatz.
Die "Libelle" landete am Sportplatz.Bergrettung Reichenau
Der Feiertag brachte der Bergrettung Reichenau viel Arbeit. Neben zwei jungen Wienerinnen musste auch ein 8-jähriger Bub versorgt werden.

Zu Christi Himmelfahrt fuhren wieder viele Ausflügler ins Schneeberg-Rax-Gebirge. Für die Bergrettung bedeutete das gleich zwei Einsätze. Um die Mittagszeit stürzte ein achtjähriger Bub aus dem Bezirk Neunkirchen etwa 200 Meter von der Knofelebenhütte entfernt. Er wurde mit einer Handfraktur vom Notarzthubschrauber Christophorus 3 ins Krankenhaus transportiert.

Im Bereich der beliebten Knofelebenhütte am Gahns war es zuletzt bereits vermehrt zu Einsätzen gekommen – "Heute" berichtete. Für einen durchaus vermeidbaren Einsatz sorgten dann weniger später zwei junge Frauen (28 und 22 Jahre) aus Wien.

Sie hatten sich vom Wasserleitungsweg im Höllental in wegloses Gelände begeben und schließlich im Bereich Fuchslochgraben/Mittagsstein die Orientierung verloren. Zwei Mannschaft der Bergrettung Reichenau stiegen über den Mittagsstein bzw. Großofen auf, zeitgleich wurde ein Suchflug gestartet.

Die beiden Frauen konnten schließlich vom Piloten der „Libelle“ geortet werden. Mittels Tau wurden die Unverletzten aus ihrer misslichen Lage befreit und ins Tal geflogen.

Die Knofelebenhütte am Gahns.
Die Knofelebenhütte am Gahns.Bergrettung Reichenau
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