Österreich

Zwei Lkw-Unfälle legten die Westautobahn lahm

Heute Redaktion
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Zu zwei schweren Lkw-Unfällen ist es in der Nacht auf Dienstag auf der Westautobahn bei Amstetten und Pöchlarn gekommen. Beide male, musste neben den örtlich zuständigen Autobahnfeuerwehren, das schwere Kranfahrzeug der FF Amstetten angefordert werden.

Zu zwei schweren Lkw-Unfällen ist es in der Nacht auf Dienstag auf der Westautobahn bei Amstetten und Pöchlarn gekommen. Beide Male musste neben den örtlich zuständigen Autobahnfeuerwehren auch ein schweres Kranfahrzeug der FF Amstetten angefordert werden.

Gegen 19.45 Uhr verlor ein Lenker Richtung Salzburg, kurz vor der Abfahrt Amstetten Ost die Herrschaft über seinen Sattelschlepper und krachte gegen die Betonlärmschutzwand. Das Schwerfahrzeug stürzte in weiterer Folge um, und kam quer auf der Fahrbahn zu liegen. Einer der beiden Insassen, wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Neben den Feuerwehren Ybbs an der Donau und Blindenmarkt, wurde für die Bergung das 50-Tonnen-Kranfahrzeug der FF Amstetten angefordert. Vor der Bergung musste die Ladung (Keramikteile für Autoindustrie) ausgeladen werden. Während des Einsatzes war die A1 Richtung Salzburg für mehrere Stunden gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Weiterer Einsatz für Spezialkran

Gegen 00.30 Uhr krachte es erneut auf der Westautobahn Richtung Salzburg! Aus derzeit ungeklärten Gründen kam ein Sattelschlepper rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf den Pannenstreifen in einen abgestellten Absicherungs-LKW einer Baufirma. Dabei wurden beide Lkws schwer beschädigt. Beide Insassen des Sattelschleppers sowie die Mitarbeiter der Baufirma wurden zum Glück nicht verletzt.

Für die Bergung des Sattelschleppers mussten zwei Fahrstreifen gesperrt und erneut der Spezialkran aus Amstetten alarmiert werden. Der Absicherungs-Lkw konnte noch selbst die Unfallstelle verlassen. Jedoch der Anhänger mit den Warntafeln muste abgeschleppt werden. Nach rund 3 Stunden waren alle Arbeiten abgeschlossen und die Fahrspuren konnten wieder alle geöffnet werden.