Welt

Zwei Monate altes Baby vor dem Ertrinken gerettet

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:10

Ärzte ohne Grenzen fordern, dass Flüchtlinge sicher und legal auf dem Landweg von der Türkei nach Griechenland reisen dürfen. Bei einer groß angelegten Rettungsaktion in der Ägäis wurde jüngst ein erst zwei Monate altes Baby vor dem Ertrinken gerettet.

Gemeinsam mit Greenpeace starteten "Ärzte ohne Grenzen" (Médecins sans Frontières - MSF) eine Rettungsaktion für Menschen, die auf dem Meer zwischen der Türkei und Griechenland ihr Leben riskieren. In Koordination mit der griechischen Küstenwache starten drei Schlauchboote von der Insel Lesbos aus.

Seit 28. November wurden bereits Hunderte aufgegriffen, Dutzende aus gekenterten Booten gerettet. Obwohl das Wetter schlechter wird, sahen 140.000 Flüchtlinge auch im November keinen anderen Ausweg als ihr Leben auf hoher See zu riskieren.

Wie lebensgefährlich die Wetterbedingungen am Meer sind, sehen Sie in diesem Video, das "Ärzte ohne Grenzen" am Freitag veröffentlichten. Es zeigt die Helfer mit einem 2 Monate alten Baby, das von einem gekenterten Schiff gerettet wurde.

 

VIDEO: Rettung eines Neugeborenen von sinkendem Boot in
— Ärzte ohne Grenzen (@msf_de)

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