Bei einem Angriff auf eine UN-Basis im Südsudan am Donnerstag sind zwei indische Soldaten der internationalen Friedenstruppe gefallen. Die UNO befürchtet außerdem den Tod von knapp 40 Zivilisten. In der Blauhelm-Basis in Akobo in der Region Jonglei hatten über 10.000 Menschen Zuflucht vor dem Bürgerkrieg gesucht. Unterdessen wurden zwei Österreicher außer Landes gebracht.
Bei einem Angriff auf eine UN-Basis im Südsudan am Donnerstag sind zwei indische Soldaten der internationalen Friedenstruppe gefallen. Die UNO befürchtet außerdem den Tod von knapp 40 Zivilisten. In der Blauhelm-Basis in Akobo in der Region Jonglei hatten über 10.000 Menschen Zuflucht vor dem Bürgerkrieg gesucht. Unterdessen wurden zwei Österreicher außer Landes gebracht.
Die sollen bereits hunderte Menschenleben gefordert haben. Die Auseinandersetzungen hatten sich an einem Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem im Juli entlassenen Vize Riek Machar entzündet. Kiir gehört der in der Regierungspartei und früheren Rebellentruppe SPLM (Sudanesische Volksbefreiungsbewegung) vorherrschenden Volksgruppe der Dinka an, Machar ist ein Lou Nuer.
Die Angreifer vom Donnerstag sollen Lou Nuer gewesen sein. Die Lage ist aber sehr unübersichtlich. Am Samstag sollten 60 UNO-Soldaten zur Verstärkung eintreffen.
Militärs holen zwei Österreicher raus
Mittlerweile sind auch zwei Österreicher ausgeflogen worden. Eine Frau wurde mit einer britischen Militärmaschine nach Uganda gebracht, ein Mann mit einer Maschine der italienischen Luftwaffe nach Rom. Mit den übrigen Österreichern, die sich im Südsudan aufhalten, ist das Außenministerium in Kontakt. Sie wollten bleiben.