Im Westjordanland kam es am Montag erneut zu schweren Zwischenfällen. Nach palästinensischen Angaben wurden zwei Jugendliche im Alter von 15 und 19 Jahren von israelischen Soldaten erschossen. Ein weiterer 15-Jähriger wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Das israelische Militär erklärte, die Soldaten hätten auf drei Personen geschossen, die versucht hätten, eine jüdische Siedlung mit Brandsätzen und brennenden Reifen anzugreifen. Diese Informationen sind laut palästinensischer Nachrichtenagentur Wafa von offiziellen Quellen bereits bestätigt.
Die Vereinten Nationen stufen die israelischen Siedlungen im Westjordanland als völkerrechtswidrig ein und sehen sie als eines der größten Hindernisse für eine dauerhafte Friedenslösung und die Gründung eines palästinensischen Staates.