Zwei PC am WC – Krankenhaus-Klo wurde zum Büro

Mitarbeiter eines Spitals in Niederösterreich beklagen unzumutbare Zustände: Trotz Corona müssen zwei Angestellte in einem engen Klo-Raum arbeiten. 

Dieser Arbeitsplatz stinkt der Belegschaft eines Niederösterreichischen Klinikums: Rücken an Rücken sind zwei Mitarbeiter gezwungen auf Holzsesseln und drei Quadratmetern zu sitzen und zu arbeiten. Vor zwei Jahren wäre ein 1,4 Meter breiter und 2,4 Meter langer Abort kurzerhand zum Büro umfunktioniert worden.

"Schlimme Zustände" in Spital

"Die Aerosolbelastung ist eine Zumutung", heißt es in einem anonymen Schreiben, das die "Heute"-Redaktion erreichte. Auch in Corona-Zeiten würde auf die "Zustände" keine Rücksicht genommen. Trotz mehrmaligen Anprangers der Arbeitsverhältnisse, werden keine Verbesserung vorgenommen. "Während gerade im Erdgeschoss zu horrenden Summen umgebaut wird, hat man keine 2000 Euro, um eine Lüftung in unser WC-Kammerl einzubauen", kritisiert das Personal die Spitalsverwaltung scharf. 

Noch kein Kommentar aus Klinik

"Social Distancing ist so nicht möglich, und das obwohl erst vor wenigen Tagen eine Kollegin auf Corona positiv getestet wurde!" heißt es. Und weiter: "Wir haben die Schnauze voll!"
Das Spital wollte sich vorerst nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Pressestelle versprach jedoch, sich in der klaustophobischen Kammerl-Causa noch zu äußern zu wollen. 

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