Kommt nicht in Europa

Zwei Rote Karten bei WM, aber UEFA streicht Regel

Eine für die WM 2026 neu eingeführte Regel sorgte bereits für zwei Rote Karten. Die UEFA hat diese Regel aber nicht übernommen.
Sport Heute
05.07.2026, 05:02
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Anders als bei der Fußball-WM soll das Zuhalten des Mundes in einer Konfrontation in UEFA-Wettbewerben nicht mit einem Platzverweis bestraft werden. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) habe laut "SID" ihre Mitgliedsverbände am Donnerstag über das geplante Vorgehen für die kommende Saison in der Champions League, Europa League und Conference League informiert.

Schiedsrichter dürften aber je nach Bewertung der Situation das Bedecken des Mundes "zur Verschleierung der Kommunikation als unsportliches Verhalten ansehen und mit einer Gelben Karte bestrafen können", hieß es in einer Mitteilung an die Mitgliedsverbände. Etwaige disziplinarische Ermittlungen oder Verfahren im Anschluss sind ungeachtet dessen möglich.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

Zwei Rote Karten bei der WM

Die neue Regel, die das International Football Association Board (IFAB) für die WM in den USA, Mexiko und Kanada beschlossen hatte, griff bei der Endrunde bislang zweimal. Paraguays Miguel Almiron und Ecuadors Piero Hincapie wurden des Feldes verwiesen. Für diese Art der Bestrafung hatte sich FIFA-Präsident Gianni Infantino eingesetzt.

Auslöser für die Einführung der Regel war die Aufregung um Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon, der Vinícius Junior von Real Madrid im Play-off-Duell der Champions League rassistisch beleidigt haben soll und sich dabei das Trikot vor den Mund gezogen hatte.

Für die Europacup-Wettbewerbe werden dagegen wie bei der WM die Befugnisse des Video-Assistenten (VAR) erweitert. So sollen falsch gegebene Ecken künftig per Videobeweis überprüft werden. Spieler, die aus Protest das Spielfeld verlassen, werden anders als bei der Endrunde in den UEFA-Wettbewerben aber nicht mit einer Roten Karte bestraft.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.07.2026, 05:09
Jetzt E-Paper lesen