Bericht kritisiert Hygiene-Mängel in Altenheim

Im Pflegeheim in St. Georgen an der Gusen hat es Hygienemängel gegeben. (Symbolfoto)
Im Pflegeheim in St. Georgen an der Gusen hat es Hygienemängel gegeben. (Symbolfoto)Bild: iStock
Die Volksanwaltschaft hat schwere Hygiene-Mängel im Altenheim von St. Georgen an der Gusen festgestellt – ausgerechnet in der Grippesaison.

Es ist ein erschreckendes Ergebnis, das nach einer unangekündigten Visite im Alten- und Pflegeheim in St. Gorgen an der Gusen (Bez. Perg) zu Tage kam. Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, wurden schwere Hygienemängel während einer Grippewelle festgestellt.

In dem Bericht wird aufgeführt dass, „aufgrund zögerlich umgesetzter Hygienemaßnahmen nach einem Influenzaausbruch akute Ansteckungsgefahr bestehe". Zudem sei das Reinigungsspersonal nicht entsprechend geschult worden. In der Kritik steht aber auch ein Hausarzt, der nicht zu einer Visite kommen wollte und nur telefonisch Anweisungen gab.

Erhöhtes Sterberisiko

Die Volksanwaltschaft stellte fest, dass wegen den hohen Alters der Patienten ein erhöhte Sterberisiko bestehen würde.

Wien Bürgermeister Erich Wahl (SPÖ) in der "Krone" bestätigt, gab es während der Grippewelle auch zwei Todesopfer. "Zwischen 6. und 13. März sind zwei Heimbewohner im Krankenhaus gestorben. Ob durch Influenza, wissen wir nicht. Wir bekommen aber keine Rückmeldung über die Todesursache."

Mittlerweile haben auch Experten der Fachabteilung des Landes das Heim besucht. Auch sie beanstandeten, dass etwa an der letzten Hygieneschulung nur eine geringe Anzahl an Mitarbeiter/innen teilgenommen hätte. Zudem sie die Hygienebeauftragte derzeit in Karenz und ihre Stelle nicht nachbesetzt worden.

(gs)

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