Zwei vermisste Alpinisten tot geborgen

Die beiden seit knapp einer Woche am Montblanc-Massiv vermissten Bergsteiger sind am Mittwoch tot geborgen worden.

Die schlimmsten Befürchtungen für die Sucher und die Familie der beiden am französischen Montblanc-Massiv vermissten Alpinisten haben sich bewahrheitet: Der 47-jährige Bergführer Olivier Sourzac und seine 44-jährige Begleiterin Charlotte Demetz seien "reglos" gefunden worden, teilte die Präfektur am Mittwoch in Grenoble mit. Wie das französische Onlineportal «Le Dauphine.com» schreibt, hätten die Rettungskräfte bei der Suche am Vormittag eine rote Jacke entdeckt. Daraufhin gelang es, die Alpinisten zu bergen.

Der italienische Rettungschef habe den Tod der beiden Alpinisten Olvier Sourzac (47) und seiner Begleiterin Charlotte Demetz bestätigt. Die Leichen der beiden seien in einen Hangar gebracht worden.

Tagelange Rettungsversuche

Rettungsteams hatten tagelang versucht, zu den beiden Alpinisten zu gelangen, die in 4.000 Metern Höhe seit Freitag wegen schlechten Wetters festsaßen. Wind und Nebel zwangen die Hubschrauber stets zur Umkehr. Erst besseres Wetter am Mittwoch machte die Bergung möglich. Am Freitag war die Telefonverbindung zu den beiden erfahrenen Alpinisten abgebrochen, da deren Handy-Akku leer war. Sourzac hatte damals noch berichtet, dass er für sich und Demetz ein Schneeloch gegraben habe.

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