Ein erschütternder Fund ereignete sich in dieser Woche im Grenzgebiet nahe Tarvis: Wanderer entdeckten zwei leblose Körper im Bereich der Weißenfelser Seen (auf Italienisch: Laghi di Fusine).
Die Leichen lagen auf einer felsigen Klippe in etwa 900 Metern Seehöhe. Nach ersten Ermittlungen geht die italienische Polizei davon aus, dass es sich um die Opfer eines schweren Bergunfalls handelt.
Wie "5min" unter Berufung auf die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet, waren die Körper bereits stark verwest. Der Todeszeitpunkt dürfte bereits Anfang Juni gelegen haben.
Bei einer der verstorbenen Personen wurde ein Ausweis gefunden, der sie als 49-jährige slowenische Staatsbürgerin ausweist.
Die Identität des Mannes ist noch nicht eindeutig geklärt, und den Ermittlungen zufolge könnte es sich um ihren Sohn handeln. Die Behörden haben eine Obduktion angeordnet.
Bemerkenswert ist, dass keiner der beiden als vermisst gemeldet war. Das Auto der Frau wurde inzwischen auf einem Parkplatz im Wandergebiet entdeckt.