Zwist zwischen Swift und Braun spaltet Musik-Biz

Scooter Braun (re.) kaufte die Rechte an Taylor Swifts alten Songs. Die Sängerin ist darüber gar nicht amused.
Scooter Braun (re.) kaufte die Rechte an Taylor Swifts alten Songs. Die Sängerin ist darüber gar nicht amused.Bild: Photo Press Service, Reuters, heute.at
Scooter Braun hat die Rechte an Taylor Swifts alten Songs gekauft. Jetzt fliegen online die Fetzen. Beiden Kontrahenten eilen Promis zu Hilfe.

2018 wechselte Taylor Swift von der Big Machine Label Group zu Universal Music. Nun verkaufte ihr alter Manager Scott Borchetta sein Unternehmen und damit auch die Rechte an Swifts Song-Katalog für kolportierte 300 Millionen Dollar an Scooter Braun, seines Zeichens Manager von Justin Bieber.

Das Ganze riecht verdächtig nach einem Racheakt vonseiten Borchettas für die berufliche Neuorientierung seines ehemaligen Schützlings. Swift behauptet nämlich, Braun habe wiederholt versucht, ihre Karriere zu torpedieren. Dass gerade er nun die Rechte an ihren alten Hits besitzt, ist der Sängerin da natürlich ein gewaltiger Dorn im Auge.

Nach Bekanntwerden des Deals beschwerte sich Swift via Tumblr, dass ihr keine Chance eingeräumt wurde, ihr musikalisches Vermächtnis selbst zu erstehen. Justin Bieber wies sie daraufhin auf Instagram zurecht. Jetzt beziehen weitere Stars Stellung. Unter anderem hat Tay Tay die Sängerin Halsey und das Model Cara Delevingne auf ihrer Seite.

"Ich stehe hinter ihr"

"Sie verdient, dass ihr die mühevolle Arbeit ihres Herzens gehört", twitterte Halsey. "Es dreht mir den Magen um, dass eine Frau, egal wie mächtig oder erfolgreich sie auch in diesem Leben sein mag, einem dahergelaufenen Menschen ausgeliefert ist, der sie aus Boshaftigkeit heruntermachen will."

"Es spricht Bände darüber, wozu die Musikindustrie verkommen ist. Die Art und Weise, in der Autoren behandelt werden. Wie man als Entertainer respektiert, aber als Autor ausgenutzt wird. Sogar wenn du beides gleichzeitig bist. Ich stehe hinter ihr."

Das tut auch Cara Delevinge. Sie verteidigte Taylor Swift in einer Insta-Story, in der das Model vor allem Justin Bieber in die Mangel nahm. "Als verheirateter Mann solltest du Frauen ehren und sie nicht fertigmachen, weil du dich von ihnen bedroht fühlst", schrieb Cara, die für Swift im Musikvideo von "Bad Blood" mitgespielt hatte.

Lovato für Braun

Zum Team Scooter zählt hingegen Demi Lovato, die seit Kurzem bei Braun unter Vertrag steht. In ihrer Insta-Story behauptete sie, "schlechte Menschen" in der Musikindustrie kennengelernt zu haben, doch "Scooter ist keiner von ihnen". Des weiteren rief sie dazu auf, mit den Beschuldigungen und (verbalen) Attacken aufzuhören: "Es gibt auch so schon genug Hass auf dieser Welt."

(lfd)

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