Zyklon Winston verwüstete Fidschi-Inseln

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 325 km/h ist Zyklon Winston über die Fidschi-Inseln im Südpazifik hinweggefegt. Tausende Häuser wurden zerstört und über 20 Menschen getötet.

Es handelt sich um den heftigsten Tropensturm, der die Fidschi-Inseln je getroffen hat. "Häuser wurden zerstört, viele tiefliegende Gebiete wurden überflutet", sagte Regierungschef Voreqe Bainimarama. Die meisten der Toten wurden von Gegenständen erschlagen oder kamen beim Einsturz von Häusern ums Leben.

Viele Bewohner sind ohne Strom und ohne Zugang zu Wasser, 6.000 Menschen suchten Schutz in Notunterkünften. Höchste Priorität habe die Versorgung der Einwohner auf den abgelegenen Inseln, sagte Bainimarama. Diese sind teilweise von der Außenwelt abgeschnitten, weil auch die Kommunikationsleitungen schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Alle Urlauber seien in Sicherheit, versicherte Tourismusminister Faiyaz Siddiq Koya. Die meisten Hotelanlagen hätten keine sturkturellen Schäden erlitten. Am Montag nahm der Flughafen Nadi seinen Betrieb auf, viele Touristen flogen zurück in die Heimat.
Im Inselstaat Fidschi leben etwa 890.000 Einwohner auf mehr als 100 Inseln. Hauptstadt ist Suva auf der Insel Viti Levu. Amtssprachen sind Fidschi, Fidschi-Hindi und Englisch. Jährlich besuchen etwa 750.000 Touristen das Urlaubsparadies, vor allem Australier und Neusseländ

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