Der kostspielige Kurswechsel bei der Sportwagentochter Porsche und die Zölle von US-Präsident Donald Trump haben Europas größtem Autobauer Volkswagen einen Gewinneinbruch eingebrockt. Der Betriebsgewinn halbierte sich in etwa auf 8,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Ergebnis von 6,9 Milliarden Euro, das schwächste Ergebnis seit dem Dieselgate-Einbruch 2015/2016. Die Arbeitnehmervertretung verwies darauf, dass im vergangenen Jahr fast neun Milliarden Euro an Sondereffekten auf dem Gewinn gelastet hätten. Allein der Umbau bei Porsche summiere sich auf fünf Milliarden Euro, die US-Zölle kosteten rund drei Milliarden Euro. Auch für das laufende Jahr ist kaum Besserung in Sicht.