"Schweres Trauma"

31. Mai 2019 15:19; Akt: 02.06.2019 00:29 Print

Assange laut UNO-Experte psychisch gefoltert

WikiLeaks-Gründer Julian Assange soll jahrelanger psychischer Folter ausgesetzt gewesen sein, äußert sich ein UNO-Experte am Freitag.

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Nach Ansicht eines UNO-Sonderberichterstatters soll WikiLeaks-Gründer Julian Assange über Jahre hinweg psychisch gefoltert worden sein.

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"Ernsthaft beeinträchtigt"

Dazu weise er alle entsprechenden Symptome auf, darunter "extremen Stress, chronische Angst und ein schweres psychologisches Trauma", sagte am Freitag Nils Melzer, Sonderberichterstatter zum Thema Folter.

"Es ist offensichtlich, dass die Gesundheit von Herrn Assange ernsthaft durch das extrem feindselige und willkürliche Umfeld der vergangenen Jahre beeinträchtigt wurde."

Am 9. Mai hatte Melzer Assange gemeinsam mit Medizinern in einem Gefängnis in London besucht. In Großbritannien ist dieser wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen zu 50 Wochen Haft verurteilt worden.

Rückblick

Am 11. April war er von der britischen Polizei in der Botschaft Ecuadors in London festgenommen worden, nachdem das südamerikanische Land das politische Asyl aufgehoben hatte.

2012 war Assange in die diplomatische Vertretung geflüchtet. Damals lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor.

Die USA werfen ihm eine Verschwörung mit der Whistleblowerin Chelsea Manning vor, stellten einen offiziellen Auslieferungsantrag. Die beiden sollen sich verbündet haben, um ein Passwort des Regierungscomputernetzwerks zu knacken.

Im Mai 2017 hatte die schwedische Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen Assange zwar eingestellt, inzwischen hat sie jedoch einen neuen Haftbefehl gegen den 47-Jährigen beantragt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Klemens am 31.05.2019 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch amerikanisches Rechtssystem

    Das war sowas von klar! Hätte moch gewundert wenn er nicht gefoltert wäre. Und diese Behauptungen der Vergewaltigung glaube ich auch nicht, unter Vortäuschung falscher Tatsachen versucht man die herausgabe amerikanischen Eigentums zu erzwingen

  • Fritz Trözter am 02.06.2019 06:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was die UN vergessen hat

    Offenbar hat die UN vergessen das der arme sich freiwillig als Flüchtling vor der britischen Justiz jahrelang selbst in die Botschaft von Equador begeben hat.

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  • Fritz Trözter am 02.06.2019 06:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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    Offenbar hat die UN vergessen das der arme sich freiwillig als Flüchtling vor der britischen Justiz jahrelang selbst in die Botschaft von Equador begeben hat.

  • Klemens am 31.05.2019 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch amerikanisches Rechtssystem

    Das war sowas von klar! Hätte moch gewundert wenn er nicht gefoltert wäre. Und diese Behauptungen der Vergewaltigung glaube ich auch nicht, unter Vortäuschung falscher Tatsachen versucht man die herausgabe amerikanischen Eigentums zu erzwingen